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TU Berlin

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Hans Lorenz Vorlesung

Tiefbau zwischen Planung und Ausführung

Dipl.-Ing. Klaus Pöllath
Ed. Züblin AG, Stuttgart

Die Kunst der Planung besteht darin, den Schwierigkeiten der Ausführung zuvorzukommen [Luc de Clapiers, franz. Philosoph, † 1747].

In der stationären Industrie, z. B. dem Maschinen- und Anlagenbau, hat die digitalisierte, modellbasierte Arbeitsweise schon seit vielen Jahren zu grundlegenden Veränderungen geführt. Im Bauwesen gilt sie noch als neue Planungsmethode. Eine durchgängige Verwendung eines „objektorientierten 3D-Modells“ in Arbeitsprozessen wie Entwurf, Planung, Kalkulation, Controlling, Kollisionsprüfung, Bauablauf bietet neben visuellen auch wirtschaftliche Vorteile und kann Risiken für alle am Bau beteiligten Parteien verringern. Es kommt zu stabilen Bauprozessen.

Die Potenziale dieser Arbeitsweise wurden von anderen Ländern bereits teilweise erkannt und eingeführt. In Deutschland jedoch geht diese Entwicklung bei vielen am Bau Beteiligten nur zögerlich voran. Dies liegt an den noch in der Entwicklung befindlichen technischen Hilfsmitteln softwaretechnischer Art, an fehlenden Standards und Normen, aber auch an rechtlichen und ablauftechnischen Fragen sowie an der Ausbildung des erforderlichen Personals.

Vor allem bei Hochbauprojekten findet hierzulande der Einsatz digitaler, objektorientierter Bauwerksmodelle zunehmend Zuspruch. Die Vorgänge für die digitale Arbeitsweise im Tiefbau sind dem Hochbau ähnlich. Die Besonderheit liegt im Tiefbau neben der Abbildung der konstruktiven Bauteile und Bauwerke (z. B. Gründungs- und Verbauelemente) auch in der Berücksichtigung des umgebenden Bodens.

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