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TU Berlin

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Abstract 3

Die Sicherung der Bertelsmann-Repräsentanz im Zuge des Lückenschlusses der U5 in Berlin – Ergänzungen in einem Planfeststellungsverfahren

Dipl.-Ing. Stefan Buder
Keller Grundbau GmbH

Dipl.-Geol. Jörg Seegers
Projektrealisierungs GmbH U5

Michael Wittjohann
arvato services Bertelsmann

Die bestehende U-Bahn-Linie U5 in Berlin endet im Bereich Berlin-Mitte bei der U-Bahn Station Alexanderplatz. Geplant und derzeit im Bau ist die Herstellung eines ca. 2,2 km langen Lückenschlusses der Trasse zwischen den bestehenden Tunnelanlagen am Berliner Roten Rathaus und der Station Brandenburger Tor. Baubeginn war im Frühjahr 2012. Die Linienführung der Trasse verläuft innerstädtisch von der neu zu errichtenden U-Bahn Station Rotes Rathaus unter der Spree, unterhalb des zukünftigen Neuen Berliner Schlosses und dem Spreekanal entlang der Straße Unter den Linden zum Brandenburger Tor und beinhaltet drei neue Stationen (Rotes Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden).

Im Schildvortriebsverfahren werden zwei parallele Tunnel mit einer Länge von jeweils ca. 1,6 km hergestellt. Die Unterfahrung der Uferwände der Spree, die Berücksichtigung des Neubaus des zukünftigen Neuen Berliner Schlosses und der Anschluss an die bestehende Station Brandenburger Tor stellen besondere Herausforderungen an Planung und Ausführung des Schildvortriebs dar.

Im Bereich unmittelbar westlich des Spreekanals unterfahren die Tunnel im schleifenden Schnitt die Ecke eines Gebäudes (Unter den Linden 1) in dem sich die Repräsentanz der Fa. Bertelmann befindet.

Zur Begrenzung der bei drei nacheinander auszuführenden Bauverfahren auftretenden Setzungen, wird unterhalb des Gebäudes mittels einer Manschettenrohrinjektion eine Kontaktinjektion ausgeführt. Zum Einsatz kommt ein Injektionsverfahren, bei dem Injektionsmittel punktuell über Manschettenrohre zur Verdichtung und, wenn erforderlich, zur anschließenden Volumenvergrößerung eines begrenzten Bodenkörpers eingebracht wird. Diese Volumenvergrößerung bewirkt dann eine lokale Hebung des darüber liegenden Gebäudeteils.

Für die Durchführung dieser Arbeiten ist der Einsatz umfangreicher Messtechnik unerlässlich. Für die Überwachung der Vertikalverschiebungen kommt u.a. ein dichtes Netz von Schlauchwaagen mit Echtzeit-Datenerfassung und –verarbeitung zur Anwendung, so dass die Überwachung der Bohrarbeiten und eine direkte Steuerung der Injektionsarbeiten möglich werden.

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