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TU Berlin

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Abstract 2

Die Überbauung des U-Bahnhofs Mendelssohn-Bartholdy-Park in Berlin – Eine Herausforderung an die Planung von Baugrube und Gründung

Dr.-Ing. Jens Mittag,
Dipl.-Ing. Asja Kühn,
Prof. Dr.-Ing. Thomas Richter
GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH

In südlicher Verlängerung des sich vom Potsdamer Platz in Richtung Landwehrkanal erstreckenden Gebäudezuges wird aktuell die Überbauung des U-Bahnhofes Mendelssohn-Bartholdy-Park der Linie U2 realisiert. Dabei werden zwischen der Gabriele-Tergit-Promenade im Westen und der Köthener Straße im Osten drei 11- bis 13-geschossige Wohn- und Hotelgebäude errichtet.

Diese mit einem Untergeschoss versehene Bebauung überspannt den U-Bahnhof und auch die parallel verlaufende Freihaltetrasse der zukünftigen S-Bahnlinie S21. Die in ca. 18 m Tiefe unter der Gabriele-Tergit-Promenade liegenden Tunnelröhren der Fernbahn sowie ein die Baugrube tangierender Fernwärmetunnel sind als weitere Randbedingungen zu berücksichtigen.

Um die Setzungseinflüsse der Überbauungslasten auf den U-Bahnhof zu minimieren, werden beiderseits des Bahnhofs Bohrpfahlgründungen ausgeführt. Weiterhin sind besondere Maßnahmen für die Sicherung der unmittelbar an die Baugrube angrenzenden und auf Kleinbohrpfählen gegründeten Einzelfundamente des Bahnsteigbereiches notwendig.

Für die Beurteilung der Auswirkungen der Baumaßnahme auf die Verformungen von Gleisanlage und Bahnsteig sowie als Grundlage für die Ermittlung der Zusatzbeanspruchungen der Dachkonstruktion wurden umfangreiche numerische Berechnungen durchgeführt.

Der Beitrag stellt die anstehende Baumaßnahme, die sich aus den angrenzenden Bauwerken ergebenden planerischen Herausforderungen sowie die für Baugrube und Gründung entwickelten statisch-konstruktiven Lösungen vor.

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