direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Hans Lorenz Vorlesung

25 Jahre geosynthetische Tondichtungsbahnen als mineralisches Dichtungselement im Wasserbau und Umweltschutz.

Prof. Dr.-Ing. Georg Heerten

Als Entwicklung der deutschen Geotechnik hat die vor 25 Jahren erfundene schubkraftübertragende geosynthetische Tondichtungsbahn weltweite Anwendung gefunden und dürfte inzwischen mit über 1 Milliarde m² vor allem im Umweltschutz bei Deponieabdichtungssystemen aber auch im Wasserbau eingebaut worden sein.

Für die Geotechnik und den Wasserbau wurde eine alternative mineralische Dichtung als Kombination einer Bentonitschicht mit schubfest verbundenen textilen Träger- und Deckschichten geschaffen, die die klassische, erdbautechnisch hergestellte Tondichtung ersetzen kann.

An Beispielen aus dem Wasserbau (Triebwasserkanäle, Speicherbecken, Deiche und Dämme), dem Grundwasserschutz (Verkehrswege in Trinkwasserschutz-gebieten, Flughäfen, Regenwasserrückhaltebecken) und dem Deponiebau (Oberflächen- und Basisabdichtungen) wird die aktuelle Anwendungsbreite im Rahmen der Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes der geosynthetischen Tondichtungsbahnen dokumentiert. Auf die produktspezifischen Nachweise und anwendungstechnische Untersuchungen bis hin zum Wirksamkeitsnachweis für >100 Jahre nach deutscher Deponieverordnung mit Vergleichen zur klassischen Tondichtung wird eingegangen. Auch die ökonomischen und ökologischen Vorteile des Einsatzes einer ca. 1 cm dicken geosynthetischen Tondichtungsbahn im Vergleich zur mehrere Dezimeter bis über 1m dicken klassischen Tondichtung werden dargestellt.

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe