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TU Berlin

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Abstract 3

Kombinierte Gründung für eine Eisenerzverarbeitungsanlage

Dr.-Ing. Wolfgang Sondermann
Keller Holding GmbH, Offenbach

Eine große international Rohstoffvertriebsorganisation errichtet zur Zeit ein Eisenerz- und Pelletsverteilungszentrum an der Nordwestküste von Malaysia wobei die Gründung der Eisenerzhalden einerseits und der Haldenschütt- und Rücklagegeräte mit Förderbändern andererseits bei sehr inhomogenen Baugrundverhältnissen und hohen Anforderungen an die Verformungen der Beschickungsanlagen zu erstellen waren.

Der sehr inhomogen Baugrund besteht zum Teil aus 30m mächtigem sehr weichen Ton und Schluff mit Spitzendrücken der Drucksonde um 1 MPa aber auch zum anderen Teil aus Fels. Das Gründungskonzept für die gesamte Anlage wurde für unterschiedlichen Baugrundaufbau in drei Zonen A-C entwickelt, wobei der Boden in Zone A bis in maximal 3 Meter Tiefe ausgetauscht und durch eine Sandauffüllung ersetzt wurde. In den Zonen B und C wurden Baugrundverbesserungsmaßnahmen für die Aufhaldungs- und Anlagenbereiche mit verschiedenen Rastern und Behandlungstiefen eingesetzt.

Analytische Setzungsberechnungen ergaben, dass eine Gründung der Beschickungs- und Förderanlagen nur auf Bodenverbesserungselementen auf Grund der spezifizierten Differenzsetzungen nicht möglich war. Detaillierte analytische Berechnungen ergaben, dass mit anfangs bis zu 40m lange vorgesehenen konventionelle Bohrpfählen jedoch die spezifizierten Horizontalverformungen der Kranbahnen nicht eingehalten werden konnten. Durch Anordnung von Abschirmelementen, die in Form eines Keils verbunden waren, wurden die Verformungen der Tragpfähle reduziert. Der Einfluss von Anordnung und Steifigkeit dieser Abschirmungen auf Beanspruchung und Verformung der Tragpfähle wurde untersucht und die Optimierungsmöglichkeiten werden aufgezeigt.

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