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TU Berlin

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Abstract 16

Mannheim Südzucker, Dichtwand mit eingestellter Spundwand als innerstädtische Tertiärbaugrube

Carsten Kaminski,
André Schürmann
Wayss & Freytag Spezialtiefbau GmbH, Düsseldorf

Eine technisch herausfordernde Maßnahme ist die Baugrubenherstellung für den Neubau der Zentrale der Südzucker AG in Mannheim. Die bis zu 15 m tiefe Baugrube im Grundwasser wird mittels Dichtwand mit eingestellter Spundwand realisiert. Dabei reicht die nur 60 cm schmale Dichtwand bis in den 37 m tiefer liegenden, horizontal abdichtenden Bodenhorizont. Dies bedeutet besonders hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Schlitzarbeiten. Die statische Tragfähigkeit wird durch Spundwandprofile mit hohem Widerstandsmoment gewährleistet, so dass die Lasten aus der sensiblen Nachbarbebauung mit ausreichender Sicherheit aufgenommen werden können.

Eine weitere technische Herausforderung ist die Planung und Ausführung der Verankerung, welche durch die benachbarte pfahlgegründete Bebauung beeinflusst wird. Die Rückverankerung wird gegen das anstehende, drückende Grundwasser eingebracht und muss dabei zwischen die Pfähle der Nachbarbebauung gefädelt werden.

Gegenüber dem ausgeschriebenen Entwurf einer überschnittenen Bohrpfahlwand in Verbindung mit einer Weichgel-Dichtsohle ergeben sich größere ökonomische und ökologische Vorteile. Als ökologischer Vorteil ist die erheblich geringere Lärmbelastung während der Bauzeit zu nennen. Weiterhin werden keine Fremdstoffe zur Sohlabdichtung eingebracht. Ein ökonomischer Vorteil ergibt sich durch die kürzere Bauzeit der Baugrubenumschließung.

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