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TU Berlin

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Abstract 12

Hydraulisch verursachtes Versagen nach EN 1997-1 im grobkörnigen Boden

Prof. Dr. techn. Lothar Martak, Dipl.-Ing. Petra Drucker
Technische Universität Wien
Dr. techn. Robert Hofmann
Ziviltechnikerbüro Dr. Hofmann – Geotechnik, Perchtoldsdorf

Durch die Einführung des Partialsicherheitskonzeptes mit der ÖNORM EN 1997-1: 2009-05-15 (EUROCODE 7: Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik, Teil 1: Allgemeine Regeln) in Österreich, wurde es für den Spiegelausschuss im österr. Normungsinstitut notwendig, über das Nationale Anpassungsdokument ÖNORM B 1997-1-1: 2007-11-01 hin-aus auch für den Abschnitt 10 "Hydraulische verursachtes Versagen" geotechnische Erklärungen anhand von Beispielen zu schaffen. Der EuroCode 1997-1 befasst sich im Abschnitt 2.4.7.4 mit dem „Nachweisverfahren und Teilsicherheitsbeiwerte beim Aufschwimmen“ (UPL) und im Abschnitt 2.4.7.5 mit dem „Nachweisverfahren und Teilsicherheitsbeiwerte beim hydraulischen Grundbruch“ (HYD), einschließlich der Tabellen der Teilsicherheitsbeiwerte A.15, A.16 und A.17. In den Tabellen werden Kombinationen von destabilisierenden und stabilisierenden Einwirkungen, sowie die Teilsicherheitsbeiwerte für Bodenkenngrößen und Widerstände definiert, die für den Nachweis der Grenzzustände UPL und HYD aus den Vorschlägen des EuroCode EN 1997-1 vollinhaltlich übernommen wurden. Damit die hydraulischen Versagensformen besser verstanden werden, sind im vorliegenden Beitrag die Beispiele für verschiedene Untergrundsituationen dargelegt, die nach unterschiedlichen Berechnungsarten vorgestellt werden. Die zweidimensionale Betrachtung geht vom denkbar kürzesten Grundwassersickerweg und damit vom denkbar größten hydraulischen Gefälle aus und liegt somit auch für schmale Baugruben und Eckbereiche auf der sicheren Seite.

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