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TU Berlin

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Abstract 14

Fertigmörtel- und Betonstopfsäulen in Böden mit einer undränierten Scherfestigkeit von cu < 15 kN/m² – Regelungen der neuen bauaufsichtlichen Zulassung und Anwendungsbeispiele

Dipl.-Ing. Katja Maihold,
Dipl.-Ing. Manuel Stelte
Keller Grundbau GmbH / Technisches Büro

Prof. Dr.-Ing. Kurt Borchert
GUD Consult GmbH / Berlin

Bei der Anwendung von Fertigmörtel- und Betonstopfsäulen beschränkte man sich bisher auf Böden mit einer undränierten Scherfestigkeit cu ≥ 15 kN/m2 bzw. bei Schichtmächtigkeiten von weniger als 1 m auf cu ≥ 8 kN/m2. Die Probleme sah man hauptsächlich darin, dass solch weiche Böden der frischen Säule keine ausreichende seitliche Stützung bieten und sie bereits vor dem Aushärten beschädigt werden kann. In der letzten Zeit konnte aber mit einer Vielzahl erfolgreich ausgeführter Referenzprojekte gezeigt werden, dass auch bei geringeren Anfangsscherfestigkeiten und höheren Weichschichtmächtigkeiten weder Säulenherstellung noch -qualität beeinträchtigt werden. Das Verfahren der „Kiesvergütung“ hat sich hierbei sehr bewährt. Dabei wird der Baugrund an der Position der späteren Säule mit einer im Rüttelverfahren eingebrachten Kies- oder Schottersäule aber ohne Nachstopfung verbessert. Somit kann selbst in Böden mit einer undränierten Scherfestigkeit cu ≥ 5 kN/m2 und Schichtdicken bis 8m eine dauerhaft einwandfreie Säule gewährleistet werden. In der aktuellen Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung für „Vermörtelte Stopfsäulen (VSS), Fertigmörtel-Stopfsäulen (FSS) und Betonstopfsäulen (BSS)“ der Keller Grundbau GmbH wurde diesen neuen Erkenntnissen mit der Anpassung der Anwendbarkeitsgrenzen nun Rechnung getragen.

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