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TU Berlin

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Abstract 12

Tiefe Schächte für den Bau eines Mitteldükers unter der Schleusenanlage Brunsbüttel

Dr.-Ing. Martin Pohl
Bundesanstalt für Wasserbau, Hamburg

Dipl.-Ing. Carmen Eggers
Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel

Dipl.-Ing. Björn Böhle,
Dipl.-Ing. Hans Neuenhaus
Brückner Grundbau GmbH, Essen

Dipl.-Ing. Rolf Meischen
Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Hamburg

Die Schleusenanlage Brunsbüttel verbindet die Nordsee mit der Ostsee und ist eine der meistbefahrenen künstlichen Wasserstrassen der Welt für seegängige Schiffe. Nach über 90 Jahren Nutzungszeit ist eine Grundinstandsetzung der Großen Schleusen erforderlich. Im Vorwege eines hieraus resultierenden Schleusenneubaus auf der Schleuseninsel ist der Ersatzbau eines Mitteldükers erforderlich, um die Versorgung der Schleusenanlagen und der Einrichtungen auf dem Schleusengelände zu gewährleisten.

Der Baugrund besteht aus einer bis zu 25 m mächtigen weichen bindigen Kleischicht, die von Sanden mit Kies und bereichsweisen Einlagerungerungen von Beckenton und Geschiebemergel unterlagert wird. Für den Ersatzbau Mitteldüker wurden fünf polygonartige Schlitzwandschächte mit Durchmessern bis zu 10 m, Schlitzwanddicken bis zu 1,2 m und Tiefen bis zu 42 m errichtet. Als Ein- und Ausfahrblöcke wurden Dichtkörper aus HDI hergestellt. Des Weiteren wurde ein Dichtkörper mit einem Durchmesser von 7 m unter der Mittemauer der Großen Schleuse errichtet, um in dessen Schutze den Anschluss an den Rohrstrang herstellen zu können. Ein horizontales Stützgewölbe wurde aus einem Schacht, zum Schutz einer darüber befindlichen Holzpfahlgruppe, hergestellt. In einer Tiefe von NN -31 m folgte der Rohrvortrieb mit einem Außendurchmesser von 3,0 m, bei Wasserdrücken bis zu 3,6 bar.

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