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TU Berlin

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Abstract 9

Dichtwand Red Dog Zinkmine in Alaska

Dipl.-Ing. Holger Itzeck
Managing Director, BAUER RESOURCES CANADA Ltd., Edmonton

Dipl.-Ing. Joachim Müller
BAUER RESOURCES GmbH, Schrobenhausen

Der Vortrag befasst sich mit der Planung und Ausführung einer gefrästen Dichtwand für die Red Dog Zink-Mine in Alaska.

Im Laufe der Jahre des Aufbereitungsprozesses des Zinkerzes hat sich ein auf ersten Blick idyllischer See gebildet, dessen Damm den Anforderungen der Behörden an die Dichtigkeit nicht mehr genügt und daher mittels einer Dichtwand nachgebessert werden muß. Leider hat dieser See einen hohen Gehalt an Schwermetallen und einen ph-Wert von 4,0 und droht in ein bisher unberührtes Tal zu entwässern Zur Ausführung gelangen ca. 50.000 m² Schlitzwand, D=800 mm bis zu einer Tiefe von 52,00 m in teilweise sehr kompetentem Fels (shale).

Die übliche Lösung (Injektionsschürze unter der Dichtwand) funktioniert hier nicht, da der Permafrostboden sich einfach nicht sinnvoll injizieren läßt, möglicherweise aber irgendwann einmal soweit auftaut, daß der Fels dann undicht wird. Die Behörden bestehen daher darauf, daß die Wand auch in recht ordentliche Felsqualitäten eingebracht wird. Bis zu 20 m Einbindung in diesen als harten Schiefer beschriebenen Fels stellen auch für die BAUER BC 40 Fräse eine Herausforderung dar, zumal aufgrund der geographischen Lage (ca. 200 Km nördlich des Polarkreises) nur 4 "Sommermonate" im Jahr zur Verfügung stehen, bevor ab Anfang Oktober die gesamte Baustelle wieder in einem 8 monatigen extremen Winter versinkt.

Da gleichzeitig die Behörde mit einer Einstellund des Minenbetriebes droht, wenn der Damm weiter undicht wird, ist es ein interessantes Rennen Mensch und Technik gegen Felshärten und Klimagegebenheiten.

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