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TU Berlin

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Abstract 14

Die Gründung einer Experimentierhalle mit höchsten Setzungsanforderungen Bohrpfähle mit bereichsweisem Ausschluß der Mantelreibung: Systeme, Ausführung, vergleichende Probebelastungen

Dr.-Ing. W.-R. Linder
Brückner Grundbau GmbH

Prof. Dr.-Ing. Th. Richter
GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH

Bei Pfahlgründungen neben Tunnelbauwerken, mehrgeschossigen Unterkellerungen oder sonstigen sensiblen Bauwerken ist vielfach der gezielte Lastabtrag in tiefe Bodenzonen und die bereichsweise Vermeidung von Mantelreibung erforderlich.

Vielfach werden Bohrpfähle deshalb in den entsprechenden Bereichen mit Hülsen und/oder Nachverpresssystemen ausgestattet. Hülsen können die übertragene Mantelreibung jedoch meist nur verringern, da der Einbau von dauerhaft wirksamen Gleitschichten oder freizuhalten-den Ringräumen technisch schwierig ist. Nachverpresssysteme sind nur bei Einhaltung bestimmter Verfahren wirksam und ihr Effekt ist baugrundbedingt unterschiedlich. In den meisten Fällen ist auch die vorherige Überprüfung der Wirksamkeit der Systeme mit Pfahlpro-bebelastungen aus terminlichen oder wirtschaftlichen Gründen nicht möglich oder gewünscht.

Im Beitrag werden zunächst die Anforderungen und Möglichkeiten zur bereichsweisen Minderung/Ausschluss der Mantelreibung und zum gezielten Lastabtrag in bestimmten Tiefen dargestellt. Danach wird auf ein konkretes Projekt eingegangen, bei dem durch vergleichende Probebelastungen an vier Bohrpfählen verschiedene Systeme hinsichtlich ihrer praktischen Ausführbarkeit und Wirksamkeit untersucht wurden.

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