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TU Berlin

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Vortrag 5

Setzungsprognosen und Setzungsmessungen für den Hauptbahnhof Berlin

Prof. Dr.-Ing. Kurt-M. Borchert
GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin, Geschäftsführer

Dipl.-Ing. Kerstin Deterding
GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin, Berlin

Dipl.-Ing. Steffen Trobisch
GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin, Berlin

Der neue Hauptbahnhof Berlin wurde am ehemaligen Lehrter Bahnhof nördlich der Spree und des Regierungsviertels errichtet. Da die neue Nord-Süd-Verbindung der Fern- und Regionalbahn unter der Spree im Tunnel verläuft, wurde der Bahnhof unterirdisch für diese Strecke und für die vorhandene West-Ost-Linie oberirdisch geplant. Für die Herstellung waren daher Baugruben mit beträchtlichen Größen erforderlich. Die Baugruben des Bahnhofsbauwerkes und der erforderlichen Brücken wurden abschnittsweise errichtet. Durch den Aushub der Baugruben musste mit Hebungen und durch den Bau der Tunnels, des Bahnhofes und der Brücken mit Setzungen gerechnet werden. Um die Übergänge der einzelnen Bauteile und die Lager der Brücken bemessen zu können, war es erforderlich die Hebungen und Setzungen möglichst genau zu ermitteln. Über die mit der FE-Methode berechneten Setzungen und die im Zuge des Baues gemessenen Setzungen wird berichtet. Trotz der großen Komplexität und der nicht immer genau erfassbaren einzelnen Lastzustände im Zuge des Rohbaues konnte eine relativ gute Prognose der Hebungen und Setzungen geliefert werden. Es wurden im Zuge des Aushubes der Nachbarbaugruben Hebungen bis zu ca. 3 cm für das Bahnhofsbauwerk und bis zu ca. 6 cm Setzungen ermittelt.

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