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TU Berlin

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Vortrag 8

Düsenstrahlarbeiten in extremen Tiefen in marinen Tonen bei hohen Festigkeitsanforderungen und Einpassung an bestehende Bauelemente

Dr.-Ing. Wolfgang Sondermann
Keller Grundbau GmbH / Geschäftsführer

Dipl.-Ing. Paul Pandrea
Keller Holding GmbH / Beratung und Entwicklung

Dr.-Ing. Karsten Dörendahl
Keller Holding GmbH / Beratung und Entwicklung

Die Aufgabenstellungen, die mit dem Düsenstrahlverfahren gelöst werden, sind immer anspruchsvoller sowohl im Bezug auf die Tiefenlage des hergestellten Verfestigungskörpers als auch auf die Bodenarten, in denen das Verfahren angewendet wird. Die größten Tiefen mit über 30 m werden heute bei tiefliegenden Baugrubensohlen und Aussteifungsrosten erreicht und diese werden mittlerweile auch in marinen Tonen hergestellt, wobei die Keller Grundbau GmbH mit seiner Geräte- und Verfahrenstechnik nachprüfbar Durchmesser von 2,60 m erreicht hat.

Bei der Anwendung des Düsenstrahlverfahrens in großen Tiefen und in tonigen Böden bewegt man sich im absoluten Grenzbereich des Verfahrens und aller bisherigen Erfahrungen und geht damit zunächst ein beträchtliches Risiko ein. Ein Negativbeispiel für den Umgang mit diesen Risiken und die möglichen katastrophalen Folgen stellt der Kollaps der Baugrube für den Nicoll Highway in Singapur vom 20. April 2004 mit 4 Toten dar. Der vollständige Bericht der international besetzten Untersuchungskommission darüber ist frei im Internet auf der Seite des Ministery of Manwork des Staates Singapur herunter zu laden und die Lektüre wird jedermann empfohlen.

Diese Risiken lassen sich jedoch mit geeigneten Maßnahmen sicher beherrschen. Ziel dieses Vortrages ist es, die Grundprinzipien des technisch sicheren und wirtschaftlichen Umgangs mit diesen Risiken in der Planung und Ausführung von Düsenstrahlarbeiten im Grenzbereich des Verfahrens aufzuführen und zu erläutern.

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