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TU Berlin

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Vortrag 7

Gründung des neuen KARSTADT Hauses in Leipzig – Deckelbauweise zwischen historischen Bestandsfassaden und dem City Tunnel

Dr.-Ing. Ralf Thiele
Projektleiter Geotechnik, ZNL Sachsen /
FUGRO CONSULT GMBH, Markkleeberg

Dipl.-Ing. Bernd Albrecht
Gruppenleiter techn. Dienste, NL Thüringen /
HOCHTIEF Construction AG, Erfurt

Das neue KARSTADT Haus Leipzig wird mit drei Untergeschossen in der zentralen Innenstadt von Leipzig errichtet. Dabei müssen die umlaufend vorhandenen historischen Bestandsfassaden in den Neubau integriert werden. Ein Teil der Baugrube grenzt unmittelbar an den nur einfach unterkellerten STENZLERS Hof, einem alten Handelshof. Unter einer Gebäudeseite des KARSTADT Hauses soll im nächsten Jahr die Tunnelröhre des City Tunnels Leipzig vorgetrieben werden. Unter der Gründungssohle liegen Kohleflöze und stark kohlehaltige Sande, die für eine Flachgründung unzureichende Trageigenschaften besitzen und sich bei Reduzierung der Auflastspannung infolge Baugrubenaushub heben werden. Der Grundwasserspiegel liegt ca. 5 m über der Baugrubensohle. Die hochbauseitige Lastableitung erfolgt über eine Stützenkonstruktion und wird damit als Punktlasten in die Bodenplatte eingeleitet. Für diese planerischen, geotechnischen und hydraulischen Randbedingungen war eine Gründungslösung zu entwickeln, deren wesentlichen Bestandteile nachfolgend vorgestellt und erläutert werden. Dabei handelt es sich um:

· Unterfangungen mit Hochdruckdüseninjektion
· Gelinjektionen
· Schlitz- und Bohrpfahlwandscheiben
· Sonderkonstruktionen aus Schlitzwandscheiben und Deckel
· Kombinierte Pfahl-Plattengründung mit Primärstützen
· Deckelbauweise bei gleichzeitiger Errichtung von Unter- und Obergeschossen.

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